TRANZANIA. LIVING. ROOM.

Ein Film von Uli M Schueppel
Musik: NEST (Otto Totland / Huw Roberts)

col, 75min, Engl.Subt., Germany 2010

 

TRANZANIA.LIVING.ROOM. from schueppel-films on Vimeo.

“Die Bilder zeigen eine fiebrige Traumwelt…” G. Zuilhof, Film Festival Rotterdam

“An accomplished film! It shows, how it is possible to create seductive cinema with little means – which can stand just on its own.” artechock (D. Bialas)

Das dokumentarische Filmessay “tranzania. living. room.” von Uli M Schueppel lädt die Zuschauer ein in eine atmosphärische Reise durch die Zwischenräume der Imagination. Der Film fließt von den Reflexionen eines deutschen Kindes in das Zentrum Dar-es-Sallams im Herbst 2009. Dabei erzählt sich die Distanz, der Graben, das Dazwischen – aber auch der Blick hinüber. Die Projektion – von beiden Seiten.
Die so sich öffnenden Zwischenräume lassen einen anderen Blick, nicht auf, sondern innerhalb Tanzanias, bzw. Africas entstehen.

Als Kind hat Schueppel in einem deutschen Wohnzimmer Geschichten über Tanzania erzählt bekommen. Nun lässt er sich dieses Wohnzimmer im Tanzania beschreiben.
Indem er seine kindlich imaginären Bilder und Atmosphären von Tanzania hinterfragt, porträtiert er parallel Menschen von Tanzania in alltäglichen Momenten, bei ihrer Arbeit oder in der Freizeit, während sie wiederum ihre imaginären Bilder, ihre Vorstellung eines Wohnzimmers in Deutschland schildern.

Schueppel schichtet in “tranzania. living. room.” zwei konträre Topographien übereinander. Während die porträtierten Personen im öffentlichen Raum agieren, öffnen sie durch das gedankliche Erzählen auch ihre “privaten Räume”. So entstehen Orte (“Lebensräume”) im Kopf der Zuschauer, die sich berühren, überschneiden, oder sich ineinander verschieben.

Trailer: