Shlim-Line Show – DIE ZEIT-online

Ende der 80er in West-Berlin hat Uli M Schueppel (mit Johannes Beck) auch selbst mal Radio gemacht. Die wöchentliche „Shlim-Line Show“ lief damals Nachts auf Radio100. In der Sendung am 24.10.89 wurde (jedenfalls akustisch;) „14 Tage zu früh die Mauer geöffnet…“

An diese recht absurde Geschichte erinnert ein umfangreicher und besonderer Bericht auf ZEIT- online (mit O-Ton Ausschnitten) von Carolin Ströbele und Maria Exner: “Und am Hörertelefon begrüßen wir Gott”

zeit.de/zeit-magazin-westberlin-radio-100

Ausstellung: West:Berlin – LOST

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In der Ausstellung „West:Berlin“, im Stadtmuseum Berlin (Ephraim-Palais, ab 14.11.14) wird das Video „Lost – Letzte Nacht Risiko“(87) als Teil der zeitgeschichtlichen Dokumente präsentiert.

www.stadtmuseum.de/aktuelles/westberlin

Musikfilme – Lichtblick/Berlin

Über den Monat November laufen im Berliner Lichtblick-Kino Musikfilme-Spezial die Filme „The Road, to God Knows Where“ und „Elektrokohle – Von Wegen“ (s. Programm) www.lichtblick-kino.org/filmreihe/2014/14_11_musikdokumentarfilme

Jahre der Kälte – NEU hier auf „Watch Films Now“

Gräber; Workuta.tiff

Endlich ist nun auch der achte Film über diese Homepage als Stream (in der „Watch Films Now“- Sektion) veröffentlicht: „Jahre der Kälte / Frozen Stories“.

„Dies ist ein ganz wichtiger Film für mich. Nicht nur, weil er in ungewöhnlicher Weise über einen relativ unbekannten Aspekt der deutschen Nachkriegszeit erzählt, sondern besonders auch, weil er mit meinem verstorbenen Vater zu tun hat, und sich darin ein imaginärer filmischer Dialog zwischen ihm und mir versucht zu entwickeln…“  U. Schueppel

(Musik: Blixa Bargeld)

JAHRE DER KÄLTE – watch now

Lifetime Award

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 lorbeerkranz-solo-2 Auf dem 5. SPFF (Int. Music Documentary Festival, Croatia) erhielt Uli M Schueppel den LIFETIME-AWARD ” Für seine außergewöhnlichen Leistungen im Musik-Dokumentarfilm und dessen Industrie “.

Großen Dank den Organisatoren, der Jury und dem Team des SPFF!

SPFF-MusikDocumentary-Festival

 photo 2c618d1d-dad8-46ce-a257-490e80a14c1f_zpsf8654df8.jpgZum 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls und damit des legendären ersten Konzerts der Einstürzende Neubauten im damaligen Berlin-Hauptstadt der DDR, zeigt das SPFF-MusikDocumentary-Festival (Kroatien) den Film “ELEKTROKOHLE – VON WEGEN” von Uli M Schueppel in der Opening-Night (2. Aug.)Uli M Schueppel wird zum Festival anwesend sein und den Film präsentieren, sowie eine “Masterclass” leiten.

2 x schueppel-films mal wieder im Deutschen Fernsehen:

PLANET ALEX
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Berlin Alexanderplatz 2000 – innerhalb von 24 Stunden kreisen etliche Geschichten zwischen den Höhen und Tiefen des Platzes, zwischen Fernsehturm und U-Bahnschächten, zwischen großen und kleinen Schicksalen, und finden erst nach und nach überraschend zueinander…
Liebe, Mord, Märchen, Drogen, Wahnsinn, Witz und viel Musik –
‘planet alex’ zappt wild durch die Genres. Ein schillerndes Feuerwerk von Ideen, daß letztlich in einer großen Geschichte mündet. Mit seinem treibenden Rhythmus porträtiert der Film ganz nebenbei das nur scheinbar orientierungslose Zentrum Berlins als pulsierend flirrendes Netzwerk…
mit Marusha, Marie Zielcke, Nadeshda Brennicke, Baki Davrak, Ben Becker, Andreas Schmidt, Regine Zimmermann, Birol Uenel, Mario Mentrup, Jochen Nickel, Ralf Richter, Meret Becker, Alex Hacke u.v.a.ZDFkultur, 10. 6. 2014, 22:10
ZDFKULTUR-PLANETALEX


JAHRE DER KÄLTE
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„ Dieser Film geht sehr nahe ran. Er zeigt alte Männer, Augen, Münder vor einer schwarzen Leinwand. Sie erzählen von Horst (…) und von Workuta, einem sowjetischen Lager für Zwangsarbeit, von Dumpfsinn, Krankheit, Schneestürmen, Kohleschächten und Selbstmord. Blixa Bargeld kommentiert die Reden mit Klängen, mit dumpfen, metallenen Schlägen und mit der Ahnung einer melodiösen Wehmut. Nahaufnahmen einer Super8-Kamera rhythmisieren den Filmschnitt, zeigen Wände, Gänge, Drähte, Decken. Es geht um das Grauen einer Generation. (…)
Die Wirkung ist verblüffend. Es scheint, als flackere die Montage auf, als brenne sie. Dann dehen sich die unheimlichen Dazwischen-Heischungen zu Filmsequenzen aus. Bilder einer grauenhaften Gefangenen-Öde, von Maschinen und Einsamkeit sind zu sehen. Das Nicht.Mehr.Verdrängen-Wollen erscheint auf Super8. Dazu werden einige Gedichte des Vaters verlesen. Hier endet jeder Spuk.“
(Süddeutsche Zeitung, Marcus Hertneck, 30.8.94)ZDFkultur, 11. 6. 2014, 03:15
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